Anwaltsrecht

Im Bereich des Anwaltsrechts stehe ich Ihnen als Mandantenanwalt mit Beratung und Vertretung in vier Bereichen zur Verfügung: dem anwaltlichen Berufsrecht, dem Anwaltshaftungsrecht, dem anwaltlichen Gebührenrecht und dem Rechtsdienstleistungsgesetz.

Anwaltliches Berufsrecht

Die berufsrechtlichen Regelungen für Rechtsanwälte sind sehr umfangreich. Im Gegensatz zu anderen Ländern werden Rechtsanwälte in Deutschland in der Ausbildung nicht wirklich mit dem anwaltlichen Berufs- und Vergütungsrecht vertraut gemacht.

Das Berufsrecht regelt u. a. den Berufszugang, die Berufsausübung, das Verhalten von Rechtsanwälten untereinander, gegenüber Gerichten und der Öffentlichkeit und kennt ein eigenes Gerichtsverfahren. Besonders wichtig sind in diesem Bereich auch die Regelungen über die Zusammenarbeit von Anwälten – insbesondere auch aus Sicht der Berufshaftpflichtversicherung.

Anwaltshaftungsrecht

Auch Anwälte machen Fehler. Nicht immer führen Fehler zu einem Schaden, aber oftmals können anwaltliche Fehler gravierende Konsequenzen für alle Beteiligten haben. Ein Mandat, insbesondere das besondere Vertrauensverhältnis in das Bestehen eines Mandats, sind schneller zu Stande gekommen als das es stets jedem Anwalt bewusst ist. Im Haftungsfall muss geklärt werden, ob ein Fehlverhalten des Anwalts vorlag, dieses Fehlverhalten auch zum Schaden geführt hat, in welcher Höhe ein Schaden eingetreten ist, inwieweit die Berufshaftpflichtversicherung des Anwalts greift und ob gegebenenfalls Regress bei anderen Beteiligten genommen werden kann.

Anwaltliches Gebührenrecht

Das Gebührenrecht der Rechtsanwälte richtet sich nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) und ist nicht selten Anlass zum Streit zwischen Anwalt und Mandant. Leider sind Mandanten immer wieder von der Höhe der berechneten Vergütung überrascht.

Neben der Überprüfung der Angemessenheit von Kostennoten stehe ich auch für die Herstellung des Einvernehmens zwischen Anwalt und Mandant zur Verfügung.

Rechtsdienstleistungsgesetz

Das Rechtsdienstleistungsgesetz (RDG) regelt die außergerichtliche Rechtsberatung. Grundsätzlich ist die geschäftsmäßige Rechtsberatung den Anwälten vorbehalten. Es gibt im RDG bestimmte Tätigkeitsbereiche, in denen qualifizierte Personen zur Rechtsberatung zugelassen werden können, z. B. Inkassodienstleistungen. Problematisch ist häufig die Abgrenzung zwischen erlaubter Rechtsberatung als Nebendienstleistung oder eben verbotener Rechtsberatung. Nicht-Anwälte stehen hier stets in Gefahr, kostenpflichtig auf Unterlassung von unerlaubter Rechtsberatung in Anspruch genommen zu werden. Andererseits ist es wichtig, unqualifizierten Rechtsrat im Sinne des Verbraucherschutzes zu unterbinden.

Ich freue mich über Ihre Anfragen oder beauftragen Sie direkt eine Erstberatung!